Unsterblichkeit der Seele?

Interdisziplinäre Annäherungen an eine Menschheitsfrage

Cover „Unsterblichkeit der Seele“

270 S., LIT-Verlag: Berlin 2021
ISBN 978-3-643-14878-0 (E-Book: 978-3-643-34878-4)
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Inhaltsverzeichnis [PDF/extern]

Die Thematik dieses Buches ist hochaktuell, nachdem die Pandemie die uralte Frage nach Tod und Unsterblichkeit hat verstärkt virulent werden lassen. Die gesellschaftliche Verdrängung des Todes aus der Lebenswirklichkeit funktioniert jetzt weniger zuverlässig. Mit Macht drängt die Wahrheit wieder ins Bewusstsein: Wäre mit dem Tod alles aus, stünde es erbärmlich um den Sinn des Lebens und der Welt. So sicher aber der Tod ist, so unsicher bleibt es, ob es nicht doch jenseits dieser Grenzlinie weitergeht. Vom Ob und Wie hängt unendlich viel ab. Werner Thiede hat sich viele Jahre mit der Frage nach einem Leben über den Tod hinaus wissenschaftlich und publizistisch befasst. Als Systematischer Theologe und einstiger Mitarbeiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen bezieht er Parapsychologie, Esoterik und Nahtod-Forschung intensiv mit ein. Spannende Forschungsresultate werden präsentiert, evangelische wie katholische Denkmodelle vorgestellt und geprüft. Thiede sieht die vor allem im Protestantismus verbreitete „Ganztod-Theologie“ kritisch; er plädiert begründet für eine ganzheitlich ausgerichtete, die Seelenunsterblichkeit klar bejahende Auferstehungshoffnung.

Aus den Rezensionen:

„In Zeiten der Pandemie werden existenzielle Fragen wie die nach Tod und Unsterblichkeit der Seele brennender. Das neue Buch von Werner Thiede leistet hierzu eine seltene, überaus geglückte Verbindung von Aktualität und Tiefe. … Gewiss bezeichnet der Augenblick des Lebensendes eine tiefe Zäsur. Doch gerade der Glaube an leibhaftige Auferstehung und das Gericht lässt über die Unsterblichkeit der Seele tiefer nachdenken. Dies tut Thiede, eingedenk des Pascalschen Satzes: ‚Es ist doch für das ganze Leben wichtig zu wissen, ob die Seele sterblich ist oder unsterblich.‘ Schon Sokrates formulierte den Unsterblichkeitsglauben als ‚Hoffnung‘. Für Christen darf er in Verbindung mit dem Auferstehungsgedanken zur frohen Gewissheit werden (Joh 11,25-26). Das legt Werner Thiede in einem tiefen, wahrhaft Hoffnung erweckenden Buch dar.“

idea (Nr. 19, 2021)

„Thiede hat sich viele Jahre mit den entsprechenden Themenfeldern befasst. … Spannende Forschungsresultate werden präsentiert, evangelische wie katholische Modelle diskutiert. Thiede sieht die sogenannte ‚Ganztod‘-Theologie kritisch und plädiert für eine die Seelenunsterblichkeit ausdrücklich integrierende Auferstehungshoffnung.“

theology.de