Unsterblichkeit der Seele?

Interdisziplinäre Annäherungen an eine Menschheitsfrage

Cover „Unsterblichkeit der Seele“

270 S., LIT-Verlag: Berlin 2021
ISBN 978-3-643-14878-0 (E-Book: 978-3-643-34878-4)
24,90 €, E-Book 19,90 €. Bestellung im Buchhandel, beim Verlag [extern] oder auf digitalen Bücherportalen.

2. Auflage in Vorbereitung!

Inhaltsverzeichnis [PDF/extern]

Die Thematik dieses Buches ist hochaktuell, nachdem die Pandemie die uralte Frage nach Tod und Unsterblichkeit hat verstärkt virulent werden lassen. Mit Macht drängt die Wahrheit wieder ins Bewusstsein: Wäre mit dem Tod alles aus, stünde es erbärmlich um den Sinn des Lebens und der Welt. So sicher aber der Tod ist, so unsicher bleibt es, ob es nicht doch jenseits dieser Grenzlinie weitergeht. Vom Ob und Wie hängt unendlich viel ab. Werner Thiede hat sich viele Jahre mit der Frage nach einem Leben über den Tod hinaus wissenschaftlich und publizistisch befasst. Als Systematischer Theologe und einstiger Mitarbeiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen bezieht er Parapsychologie, Esoterik und Nahtod-Forschung intensiv in seine theologischen Sondierungen und gründlichen Klärungsversuche mit ein.

Aus den Rezensionen zur 1. Auflage:

„Der evangelische Theologe Werner Thiede bietet in seinem Buch zur Unsterblichkeit der Seele sowohl einen problemgeschichtlichen Überblick als auch dringend gebotene apologetische Klärungen, sind doch gerade zu dieser ‚Urfrage für uns Sterbliche‘ (S. 5) sehr viele Irrungen und Wirrungen im Umlauf. … Der Band zeigt präzise auf, welchen ‚Zweifrontenkrieg‘ Theologie und Christentum zwischen Säkularisierung, Todestabuisierung und Desinteresse am Jenseits einerseits und allerlei spiritistisch-esoterischen Strömungen andererseits zu führen haben, um das christliche Proprium festzuhalten.“

Auftrag und Wahrheit 2 (2022)

„Thiede stellt das schwierige Thema trotz aller wissenschaftlichen Präzision durchaus auch für den theologischen Nicht-Fachmann nachvollziehbar dar…“

KMG-Nachrichten Nr. 211

„Werner Thiedes meisterhaft geschriebenes Buch setzt sich sachlich und kompetent mit den vielen Meinungen auseinander, die eine Antwort auf die menschliche Grundfrage geben wol­len, was im Augenblick des Sterbens mit der Seele geschieht: Stirbt sie mit dem Leib oder hat sie eine eigene Unsterblichkeit? … Dieses spannend zu lesende Buch vermittelt reiche Kenntnisse und empfiehlt sich allen gegenüber der Thematik nicht Ver­schlossenen, ja sogar skeptisch Eingestellten.“

Korrespondenzblatt 2/2022

„Die lie­bende Hinwendung Gottes in Jesus Christus verleiht dem Geschöpf – nach Luther und auch Thiede – wirkliche Unvergänglichkeit, die den Menschen seinshaft konstituiert. Das unbedingte göttliche Ja zum Menschen begründet in der Sicht Luthers eine ‚ontologisch ernst gemeinte Unsterblichkeit der Seele‘ (136). Die Auferstehung der Toten am Ende der Zeit meint nicht nur eine ‚Reparatur des Vergangenen‘, nicht eine ‚bloße Wie­derherstellung‘ des Gewesenen, sondern einen neuen Himmel und eine neue Erde (135).“

Geist und Leben 1/2022

„Eine zentrale Frage unseres Menschseins wird hier – und genau dies macht das ganz Ungewöhnliche aus! – von verschiedensten Seiten aus gründlich beleuchtet: Theologie, Parapsychologie und Nahtodforschung bilden die Schwerpunkte. Man merkt, dass sich der Autor mit diesen Thematiken jahrelang intensiv befasst hat  –  und seriös zu antworten weiß, wie das auch der reichhaltige Anmerkungsapparat ausweist.  … Dieses Werk könnte sich in kurzer Zeit als ein unverzichtbares Standardwerk erweisen.“

Badische Pfarrvereinsblätter 11-12/2021

„Der durch seine zahlreichen Veröffentlichungen bekannte lutherische Systematiker hat mit der vorliegenden Veröffentlichung ein Thema aufgegriffen, das jedermann angeht, denn sterben müssen wir alle. Aber die Frage ist, was kommt danach, wenn überhaupt etwas. In neun Kapiteln widmet er sich dieser Menschheitsfrage. … Im letzten Teil entfaltet er eine Theologie der Unsterblichkeit. … Das flüssig geschriebene Buch birgt einen Schatz von Informationen, von dem auch das Literaturverzeichnis und die vielen Anmerkungen zeugen. Die Absicht des Verfassers, einen größeren Leserkreis anzusprechen, ist ihm bei diesem brisanten Thema voll gelungen.“

Deutsches Pfarrerinnen- und Pfarrerblatt 11/2021

„Das mit zahllosen Verweisen und hilfreichen Zitaten bestückte Werk ist keine Apologie, sondern eine spannend zu lesende Diskussion verschiedenster Auffassungen zur Unsterblichkeit der Seele und dabei zugleich immer eine Bekenntnisschrift mit klarem Christus-Bezug, dem zu erwartenden Akzent der protestantischen Rechtfertigungslehre und zugleich erfrischend positiven Brücken zu katholischem Denken. Das macht diese Schrift auch für einen gläubigen Katholiken zu einer ausgesprochen lohnenden Lektüre.“

Forum Katholische Theologie 3/2021

„Ich finde das Buch von Werner Thiede empfehlenswert für alle, die sich für den Themenbereich Tod – Unsterblichkeit – Auferstehung interessieren. Die Sprache ist klar. Auch komplexe Sachverhalte werden verständlich erklärt. Mir hat unter anderem das informative Kapitel über Luthers Einstellung zur Frage der Unsterblichkeit gut gefallen. Begeistert war ich vom Epilog ‚Wenn Verstorbene zu lächeln beginnen‘.“

NTE-Report Netzwerk Nahtod-Erfahrung (Dezember 2021)

„Werner Thiede legt ein hoch informatives Buch über ein großes Thema vor, das in seinen verschiedenen Annäherungsfeldern nicht nur in der Theologie von Belang ist, für die Theologie aber nach wie vor ein Probierstein bleibt. … Werner Thiede hat über eine Frage, die jedermann notwendig interessiert, ein perspektivenreiches, abwägendes und kluges Buch geschrieben. Es macht einen Prospekt von Gedanken, Argumenten und Verbildlichungen aus unterschiedlichen Sichtachsen auf.“

Theologische Rundschau 2/2021

„Die für Thiedes Unsterblichkeitslehre entscheidenden Argumentationsfiguren werden im Kontext
der Theologie, näherhin der reformatorischen Theologie von der Rechtfertigung des Sünders aus
Gnade um Christi willen durch Glauben (Confessio Augustana, Art. 4) entwickelt. Was ihn an den von
diversen thanatologischen Disziplinen untersuchten Erfahrungen an der Grenze des menschlichen
Lebens nachhaltig fasziniert, ist die Aussicht auf einen wenn nicht empirischen, so doch empirienahen
Aufweis einer ‚Kontinuität über die Todesgrenze hinweg‘ (133) und eine entsprechende
Plausibilisierung der traditionellen Vorstellung einer Seelenunsterblichkeit.“

Theologische Revue 11/2021

„Die Erwartung einer kompetenten Durchdringung des Themas wird zur Gänze erfüllt und erlaubt den Wunsch, dass dieses Werk Verbreitung findet. … Insgesamt erstaunt die bunte Erscheinungsvielfalt von Ansichten und Begründungen, die der Autor sehr detail- und kenntnisreich anhand einer Fülle von Belegen entfaltet. So keimt beim Leser immer mehr die Frage auf, wie das alles nun mit der Bibel zusammengeht. Und hier zeigt sich die klare Struktur bei Thiede, indem er im vierten Hauptteil die theologischen Facetten näher ausbreitet.“

Ichthys 37, 2/2021

„Der trotz seines Ruhestandes literarisch ungemein produktive Systematische Theologe Werner Thiede erinnert die evangelische Kirche in seinem neuesten Buch an ihre Verantwortung, Zeugnis von ihrer Hoffnung angesichts des Todes abzulegen. Diese Hoffnung sei insbesondere seit der Verbreitung der Ganztod-Theologie kraftlos geworden. … Der Vorwurf, es handele sich bei der Entwicklung der Ganztod-Theologie um eine Anpassung an den säkularen Zeitgeist, wird dem theologischen Anspruch dieses Ansatzes nicht ausreichend gerecht. … Diese kritische Anmerkung ändert jedoch nichts am positiven Gesamteindruck des gut lesbaren und außerordentlich anregenden Buches.“

zeitzeichen 11/2021

„Thiede selbst spricht von der Unsterblichkeit der Seele und deutet sie sehr allgemein als Kontinuität über die Diskontinuität des Todes. Auch die biblische Rede vom Gericht lässt er nicht aus, sieht das Gericht aber überstrahlt von der Botschaft der Gnade.“

Proprium (www.sinn-schaffen.de), November 2021

„Spannende Forschungsresultate werden präsentiert, diverse Modelle diskutiert, und es wird für eine die Seelenunsterblichkeit ausdrücklich integrierende Auferstehungshoffnung plädiert.“

Paracelsus-Magazin 6/2021

„Bestechend an diesem Band ist die breite, geradezu multiperspektivische Annäherung des Autors an das Thema. Heutige Theologie krankt daran, dass sie zu wenig interdisziplinär arbeitet. Singulär dürfte sein, dass eine so breite Behandlung in einem einzigen Band durch einen Autor geschieht. … Dem Autor ist es gelungen, ein gründlich gearbeitetes und doch allgemeinverständliches Buch zu verfassen. Ihm ist zu wünschen, dass seine Monographie eine große Leserschaft findet. Dankbar werden die meisten sie nach der Lektüre an Erkenntnis bereichert aus der Hand legen; nicht wenige werden immer wieder danach greifen.“

Informationsbrief der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ Nr. 329 (2021)

„In Zeiten der Pandemie werden existenzielle Fragen wie die nach Tod und Unsterblichkeit der Seele brennender. Das neue Buch von Werner Thiede leistet hierzu eine seltene, überaus geglückte Verbindung von Aktualität und Tiefe. … Gewiss bezeichnet der Augenblick des Lebensendes eine tiefe Zäsur. Doch gerade der Glaube an leibhaftige Auferstehung und das Gericht lässt über die Unsterblichkeit der Seele tiefer nachdenken. Dies tut Thiede, eingedenk des Pascalschen Satzes: ‚Es ist doch für das ganze Leben wichtig zu wissen, ob die Seele sterblich ist oder unsterblich.‘ Schon Sokrates formulierte den Unsterblichkeitsglauben als ‚Hoffnung‘. Für Christen darf er in Verbindung mit dem Auferstehungsgedanken zur frohen Gewissheit werden (Joh 11,25-26). Das legt Werner Thiede in einem tiefen, wahrhaft Hoffnung erweckenden Buch dar.“

idea (Nr. 19, 2021)

„Spannende Forschungsresultate werden präsentiert, evangelische wie katholische Modelle diskutiert. Thiede sieht die sogenannte ‚Ganztod‘-Theologie kritisch und plädiert für eine die Seelenunsterblichkeit ausdrücklich integrierende Auferstehungshoffnung.“

theology.de