Der gekreuzigte Sinn Eine trinitarische Theodizee Gütersloh 2007, 278 Seiten, € 29.95 ISBN: 978-3-579-08012-3 Übersetzung ins Spanische in Vorbereitung (Verlag Sigueme Ediciones)
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Rezensionsauszüge:
„Die ‚trinitarische Theodizee’ des evangelischen Theologen ist gelehrt und inspirierend.“ Christ in der Gegenwart
„Der Titel dieses Buches – Der gekreuzigte Sinn – trifft die Stimmung vieler Menschen und stellt zugleich eine überraschende Verbindung her zu christlicher Verkündigung. Thiedes eigene Antwort auf die Theodizeefrage ist klar und neutestamentlich fundiert angelegt. Leitgedanke ist dabei die Selbstentäußerung Gottes. Thiede erkennt deutlich ein Gegenüber zwischen einer monistischen und einer trinitarischen Sicht von Gott und der Welt. Sein Buch gibt reichlich Anstoß zum selbstständigen Weiterdenken.“ Rheinischer Merkur
„Thiede sieht eine Theodizee dann als geglückt an, wenn sie die Aussage ‚Gott ist Liebe’ angesichts des ständig erfahrbaren Leidens plausibel machen kann. Er selbst trägt eine ‚kreuzestheologische’ Theodizee vor… Sein Vorschlag fußt auf einem gründlichen Durchgang durch Bibel, Dogmen- und Philosophiegeschichte. So kann das Buch auch abschnittweise gelesen und eingesetzt werden, in Erwachsenenbildung und sicher auch im Religionsunterricht der Oberstufe.“ Deutsches Pfarrerblatt
Werner Thiede entwickelt eine kreuzestheologisch verantwortete Theodizee, die auch noch dem beliebten Zynismus-Vorwurf gegenüber allen herkömmlichen Theodizeen standhält. Dem Niveau seiner Argumentation sollte sich jede atheistische Attacke erst einmal stellen. Nachgerade die Konsequenzen aus der Theorie des „selbstentäußerten Heiligen Geistes“ eröffnen bahnbrechende theologische Denkenwege für Dogmatik und Ethik, aber auch für die praktische Theologie: Gewissen, Spiritualität, Freiheit – all das stellt sich in neuem Licht dar, wenn es unter dem Vorzeichen einer trinitarischen Theodizee reflektiert wird. Nachrichten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Thiedes Buch ist eine äußerst kenntnisreiche und argumentativ präzise und nachvollziehbare Abhandlung über die Selbstentäußerung Gottes, die zur offenen Philosophie über das Thema einlädt. Thiede will den Zwiespalt der Zweifler und das Theodizee-Problem nicht als Tabu-Themen behandeln, sondern sie frei diskutiert wissen. Mittelbayerische Zeitung
Thiede ist mit dem Entwurf einer trinitarischen Theodizee eine erhellende und überzeugende Reflexion zu diesem Thema gelungen. Tröstende Kraft erhalten seine Ausführungen vor allem durch die Konturierung eines liebenden Gottes, dessen Allmacht in seiner Leidensfähigkeit zum Ausdruck kommt. Thiedes Reflexionsprozess macht den Strahl der Liebe Gottes transparent, der betrifft, berührt und bewegt.“Geist und Leben „Thiedes Buch ist für jeden ernsthaft theologisch, philosophisch oder anthroposophisch interessierten Leser unbedingt zu empfehlen. Der Verfasser verwertet eine Fülle einschlägiger Literatur, diskutiert eine Reihe gewichtiger Autoren und berücksichtigt damit einen erheblichen Teil der zur Theodizee-Problematik gehörenden Argumente. Und es ist einfach wahr, dass die Frage nach dem Leiden in der Welt eine Mitte des Glaubens und Denkens darstellt.“ Das Goetheanum
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