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Esoterik - die postreligiöse Dauerwelle

Esoterik – die postreligiöse Dauerwelle

Theologische Betrachtungen und Analysen

 

Reihe Apologetische Themen 6,
Neukirchen-Vluyn 1995 (162 S.),
ISBN 3-7621-7706-6, vergriffen.

 

Dieses Buch des evangelischen Pfarrers und Weltanschauungsexperten Werner Thiede untersucht die Atrraktivität und gedanklichen Strukturen von Okkultismus und Esoterik im Kontext des religiösen Pluralismus unserer modernen Gesellschaft. Analysen zur „New Age“-Bewegung und zu den verbreiteten Neigungen zum Synkretismus gehören zu den Schwerpunkten des Bandes.


Rezensionsauszüge:

Werner Thiede setzt sich in diesem Buch mit den esoterischen Orientierungen im Spannungsfeld zwischen moderner Religionslosigkeit und postmodernem Pluralismus auseinander. Dabei lassen sich nach Thiede die Grunddaten der Esoterik als Eckdaten eines spirituellen Monismus beschreiben, d. h. die Wirklichkeit wird insgesamt als Einheit auf geistiger bzw. „übersinnlicher“ Basis gedeutet. … Eine wertvolle Orientierung in einer aktuellen religionspsychologischen Situation.

Prof. DDr. Andreas Resch (Grenzgebiete der Wissenschaft)

Materialreich, auf neuem Stand und kundig wird nicht nur der Stand der Diskussion vorgestellt, sondern man erfährt auch, worauf die eigene Kritik gründet, nämlich in einem aktiven Festhalten an der biblisch-reformatorischen Tradition evangelischen Glaubens. Postreligiös – das ist ähnlich wie postmodern ein neuer Ausdruck für ein neues Phänomen: Nicht säkular und rational, sondern esoterisch orientieren sich viele Zeitgenossen, um sich der Einheit der Wirklichkeit im Durcheinander der vielen Stimmen zu vergewissern oder doch jedenfalls Lebenshilfe auf diese Weise zu suchen.

Prof. Dr. Niels-Peter Moritzen (Homiletisch-Liturgisches Korrespondenzblatt)


Das Buch war eine Bereicherung für mich. Denn gleichzeitig mit einem gehäuften Schub an Informationen bietet der Verfasser auch die Möglichkeit, selbst Stellung zu beziehen. Dadurch, dass er seine eigene Position nicht verschweigt und als Person nicht im Dunkeln bleibt, treibt er den Leser fast förmlich dahin, eine eigene Stellung zu finden. […] Werner Thiede hat ein kurzes, aber umfassend informierendes Buch zum Thema geschrieben. […] Sein frischer Stil fordert geradezu zum Lesen heraus. […] Man lernt andere Wissenschaftler, die an diesem Thema arbeiten, kennen. Dabei bieten die vielen Anmerkungen auch eine Gelegenheit, sich in Querverbindungen einen Überblick zu verschaffen.

Christian Behr (Die Zeichen der Zeit)

 

Thiede möchte mit diesem anspruchsvoll geschriebenen Werk zu den Grundlagen des christlichen Glaubens als wirklich tragfähiges Fundament zurückführen. Denn es geht nicht um irgendeine Hoffnung, sondern um die Hoffnung, die auch angesichts des Todes ihren Namen verdient.

APD-Informationen (1997)

 

Die Themen sind brisant und wecken Aufmerksamkeit. […] Es gibt Informationen, etwa zur Gnosis, zu Grundfragen des Synkretismus usw. Thiede ist sehr belesen, das spürt man. […] Thiede weiß, wo er steht – und er bringt sein christliches Bekenntnis auch in einigen Passagen eindrucksvoll zum Leser.

Lutherische Monatshefte 8/1996

 

Thiede führt in jedes Kapitel mit historischen und religionsgeschichtlichen Abschnitten ein. Das Phänomen Esoterik wird damit in eine Geschichte gestellt, die deutlich macht, daß wir es nicht (nur) mit einer Gegenwartserscheinung zu tun haben. […] Lesenswert ist das Buch für alle, die besser verstehen wollen, was viele Menschen in unserer Zeit an religiösem Gedankengut mit sich tragen und an religiöser Praxis ausüben. Hilfreiches schreibt Thiede zum unterscheidend Wichtigem des christlichen Glaubens.

Echo Medienreport 5/1995

 

In Anlehnung an das Verständnis von Postmoderne als einer Fortsetzung der Moderne, die gleichzeitig einen Bruch markiert, versteht Thiede postreligiös einerseits als nicht mehr religiös im herkömmlichen Sinn, aber andererseits als auf religiösen Traditionen aufbauend.

Idea-Spektrum spezial 3/1995

 

Thiede legt in diesem Band eine lesenswerte Analyse unserer Zeit vor, die von breiter Auseinandersetzung des Autors mit apologetischen Fragen Zeugnis ablegt.

Korrespondenzblatt 1/1999

 



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