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Die mit dem Tod spielen. Okkultismus - Reinkarnation - Sterbeforschung

Die mit dem Tod spielen.

Okkultismus – Reinkarnation – Sterbeforschung

 

Gütersloh 1994, 144 S. (vergriffen)

Dieses Buch des evangelischen Theologen und Weltanschauungsexperten Werner Thiede informiert höchst instruktiv über die Todestabuisierung in unserer Gesellschaft, die Geschichte und Gegenwart des Okkultismus, die fragwürdige "Beweis"-Lage des Reinkarnationsglaubens, die internationale Nahtodesforschung sowie über die christliche Auferstehungs- und Ewigkeitshoffnung.

 

Rezensionsauszüge:


Die einzelnen Kapitel des Buches zeigen eine intensive Auseinandersetzung mit der Fachliteratur, ohne den interessierten, aber nicht spezialisierten Leser auszugrenzen. Die klare Formulierung des biblischen Auferstehungsglaubens gibt dem fragenden Christen eine nützliche Orientierung inmitten der kaum noch überschaubaren religiösen Weltanschauungen und Glaubensrichtungen, die in jeder Stadt und fast schon in jedem Dorf auftreten.

Rheinischer Merkur 12/1994

 

Den Ausgangspunkt bildet eine Auseinandersetzung mit dem Materialismus, der den Tod völlig tabuisiert. … Während der Materialismus den Tod verneint, bagatellisiert der Okkultismus das Jenseits, indem er den verborgenen Teil der Wirklichkeit mit Gott und dem Jenseits verbindet. Dies führt Thiede zu einer kritischen Analyse des Spiritismus, einer kurzen Betrachtung der Parapsychologie und der Reinkarnation… Besonderes Augenmerk wird auf die Sterbeforschung gelegt, die in ihren verschiedenen Ansätzen beleuchtet wird, so dass man einen sehr guten Überblick über die diesbezüglichen Forschungen und Deutungen gewinnt. Den Abschluss bildet eine Darlegung des Auferstehungsglaubens anhand von Aussagen Martin Luthers. Dabei überraschen die offene Einstellung zur Unsterblichkeit der Seele und die Ablehnung der Ganz-Tod-Theologie. Thiede beweist bei den angeführten Darlegungen nicht nur eine umfassende Kenntnis der historischen Hintergründe der einzelnen Vorstellungen, sondern auch große Belesenheit.

Prof. DDr. Andreas Resch (Grenzgebiete der Wissenschaft)


Die Bagatellisierung und Verharmlosung des Todes in Okkultismus, Reinkarnationsglauben und Teilen der Sterbeforschung aufzuzeigen, ist das Anliegen von Werner Thiede… Die Stärke seines Buches liegt in der Konzentration auf eine These: die Bagatellisierung des Todes. … Indem Thiede seine Überlegungen an einem Grundgedanken materialreich entfaltet und der Versuchung widersteht, seiner Untersuchung ein Bündel von Theorien zu unterlegen, bleibt das Buch durchgehend spannend zu lesen.

Dr. Rüdiger Sachau (Lutherische Monatshefte)

 

Thiede meint, dass in weiten Teilen der gegenwärtigen Esoterik, im Okkultismus, in den Formen des Reinkarnationsglaubens und auch häufig in der Todesnähe-Forschung mit dem Tod „gespielt“ werde. Der Tod werde als bloßes Durchgangstor in benachbarte Dimensionen verniedlicht. Dieser Bagatellisierung des Todes, die gleichsam die Gegenseite der Tabuisierung des Todes in unserer säkularen Welt darstellt, geht Thiede systematisch in den genannten Bereichen nach. Maßstab seiner Kritik bildet dabei die Hoffnung auf die universale, den Kosmus umfassende Auferstehung der Toten, wie sie den christlichen Glauben von seinen Anfängen an geprägt hat. Eine aufschlussreiche, empfehlenswerte Handreichung!

Mitarbeiterhilfe Kassel (1999)

 

Thiedes kritische Analysen erschöpfen sich nicht in einer lediglich polemisch-apologetischen Abwehrhaltung, sondern sie münden in ein Plädoyer für eine realitätsbezogene und ganzheitlich ausgerichtete christliche Auferstehungshoffnung. […] Insofern ist das vorgelegte Taschenbuch nicht nur Ergebnis mehrjähriger wissenschaftlicher Forschung mit dem behandelten Thema, also „Informationswissen“. Die Studie will neben der kognitiven Informationsvermittlung auch und nicht zuletzt ein Stück Lebenshilfe im Umgang mit dem Todesproblem sein.

a+b 6/1995

 

In vier Kapiteln setzt sich Thiede, wissenschaftlicher Referent an der Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, kundig und vor allem auch in seelsorgerlich-helfender Absicht mit diesem „spielerischen“ Umgang mit Tod und Sterben auseinander. […] Was Okkultisten, Spiritisten, Parapsychologen und Sterbeforscher – auch im Kontext der „Zukunftsschrumpfung“ in der „Erlebnisgesellschaft“ – in den Blick bekommen, ist für Thiede noch nicht das wirklich Jenseitige und gewiss nicht die Ewigkeit. Demgegenüber macht er im Schlußkapitel die christliche Auferstehungshoffnung geltend. Ein hilfreiches Buch!

Der Evangelische Erzieher 3/1997

 

Thiedes Buch ist keine leichte Überblicks-Lektüre, wie vielleicht der Titel nahelegen könnte, vielmehr eine solide, nicht anspruchslose Auseinandersetzung mit den historischen und philosophisch-anthropologischen Hintergründen gegenwärtiger esoterischer Grundströmungen, die einer klaren theologischen Position gegenübergestellt werden. Für theologisch Interessierte mit Sicherheit ein Gewinn.

Evangelium und Wissenschaft 5/1997

 

Kenntnisreich und anregend führt der Verfasser die komplexe und auch komplizierte Materie als aktuelle Herausforderung vor Augen. […] Das Buch gibt einen guten Überblick über die geistigen Strömungen in unserer Gesellschaft. […] Es ist anschaulich, verständlich und klar geschrieben.

LUTHER 1/1997

 

 „Die mit dem Tod spielen“ ist ein sehr empfehlenswerter Band für alle, die sich mit dem Tod, den heute populären Versuchen, ihn zu bewältigen, und einer christlichen Alternative auseinandersetzen wollen. Die sich auf wesentliche Aspekte und Argumente konzentrierende Darstellung bietet auch dem bisher wenig mit diesen Fragen befaßten oder von den konkurrierenden Antworten verwirrten Leser die Möglichkeit, eine knappe, aber sehr informative und in verständlicher Sprache abgefaßte Einführung in dieses Thema zu erhalten.

Brücke zum Menschen 126/1996

 

Thiedes Buch ist in der Darstellung wesentlich differenzierter als der Titel suggeriert. (Oft ist es ja leider umgekehrt!) Zum Thema Sterbeforschung hat der Autor eingehend recherchiert und räumt mit Vorurteilen auf.

Pastoraltheologie 1/1996

 

Thiedes Beitrag bietet für die aktuelle apologetische Diskussion wertvolle Argumentationshilfen, zugleich aber auch eine klare Rückbesinnung auf das Wesen christlicher Auferstehungshoffnung, deren Horizont und Weite dem Leser neu erschlossen werden.

Korrespondenzblatt 8/1995

 

Thiedes Buch handelt von der Bagatellisierung und Banalisierung des Todes in der heutigen Gesellschaft. Dabei geht der Autor von der Feststellung aus, dass in unserer durch und durch säkularisierten Welt die christliche Auferstehungshoffnung rapid im Schwinden ist, was hinsichtlich der Todesproblematik zu immer subtileren Verdrängungsmechanismen führt. […] Der Verfasser informiert umfassend über „Okkultismus, Reinkarnation und Sterbeforschung“ – und damit gleichzeitig über jene Fluchtwege, mittels derer die Menschen versuchen, sich zumindest dem Gedanken an den Tod zu entziehen.

Luzerner Zeitung 157/1995

 

Bemerkenswert ist dieses Buch nicht nur wegen der gründlichen Analyse der jeweiligen Entwürfe und ihres Umgangs mit dem Todesproblem, der von bloßer Verdrängung über Bagatellisierung bis hin zu einem eher „spielerischen Umgang“ reicht, sondern vor allem wegen der neuformulierten christlichen Auferstehungshoffnung, die am Ende des Buches ausgehend von den Überlegungen Martin Luthers herausgearbeitet wird. […] Insgesamt: ein apologetisch wertvolles Buch, das die christliche Hoffnung in der kritischen Auseinandersetzung mit weltanschaulichen und religiösen Systemen der Gegenwart neu zur Sprache bringt.

Deutsches Pfarrerblatt 3/1995

 

In fünf gut sortierten Kapiteln werden nicht nur Informationen, Wertungen, sondern auch konkrete Hilfestellungen angeboten: 1) Materialismus: Der tabuisierte Tod; 2) Okkultismus: Das bagatellisierte Jenseits; 3) Reinkarnation: Das bagatellisierte Diesseits; 4) Sterbeforschung: Die bagatellisierte Grenze; 5) Auferstehung: Der besiegte Tod. Eine Literaturauswahl und ein sorgsames Verzeichnis der genutzten Quellen in den Anmerkungen ermutigen zu weiteren Studien.

Braunschweiger Beiträge 1/1995

 

Hilfreich für alle, die als Eltern, Erzieher, Lehrer usw. angefragt werden, deutet Thiede den Okkultismus als gefährliche Bagatellisierung des Jenseits, den Reinkarnationsglauben als Bagatellisierung des Diesseits und die Sterbeforschung als mögliche Bagatellisierung der Grenze zwischen Leben und Tod.

Katholisches Sonntagsblatt (8. Januar 1995)

 

Ein kundiges, aufklärendes Buch, grundlegend und zugleich ein Beitrag zu gegenwärtigen Strömungen.

Evangelisches Gemeindeblatt für Württemberg (47/1994)

 


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