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Karl Barths Theologie
der Krise heute

Transfer-Versuche zum 50. Todestag

 

 

 

Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2018, 280 S., 38 €
ISBN 978-3-37405-632-3

Bestellung im Buchhandel, beim Verlag oder z.B. bei bücher.de.

 

 

Karl Barth (1886–1968) war der wohl fleißigste und bekannteste Theologe des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Tod ging eine theologische Ära zu Ende. Diesem Ende korrespondierte der Umschwung des Zeitgeistes im Sinne der „68er“. Seither haben im Protestantismus wieder liberaltheologische Einstellungen die Vorherrschaft, wenngleich nicht die Alleinherrschaft gewonnen. Ein halbes Jahrhundert nach Barth ist eine Standortbestimmung angesagt: Wo und inwiefern wirkt dieser große Theologe nach? Wo und inwiefern täte eine verstärkte Rückbesinnung auf seine einstige „Theologie der Krisis“ und seine Kirchliche Dogmatik heutiger Theologie und Kirche, ja unserer Welt in ihrer Krisenhaftigkeit gut? Namhafte Theologieprofessoren, darunter Barths letzter Assistent Eberhard Busch, gehen diesen Fragen nach.

 

Aus den Rezensionen:

 

„Hinsichtlich der Rekonstruktion von Barths Theologie und der Benennung aktueller Herausforderungen von Theologie und Kirche sind dem Band viele wertvolle Impulse zu entnehmen. Die 'Transfers' im Blick auf gegenwärtige theologische Herausforderungen sind innovativ und höchst aktuell...“

Hessisches Pfarrblatt

 

„Werner Thiede, apl. Professor für Systematische Theologie in Erlangen, veröffentlicht diese Folge von Aufsätzen zu Karl Barths 50. Todestag in dem Bewusstsein, dass seit 1968 die evangelische Theologie und die allgemeine geistige Lage sich weit von Barth entfernt haben, aber auch in der Hoffnung, dass sich »eine an Barths Denken geschulte Theologie der Krisis heute als relevant« und konstruktiv erweisen lassen könne... Die sehr verschiedenen Beiträge dieses Bandes breiten einen großen Teil, wenngleich nicht alles Wesentliche, des Panoramas Barthschen Denkens aus. ... Werner Thiede, Karl Barths individuelle Eschatologie und die Krise der Ganztod-Theologie, 253–278, nimmt sich ein in den Darstellungen der Barthschen Theologie oft nicht beachtetes, dabei aber wesentliches Thema vor.“

Theologische Rundschau

 

Der Band dokumentiert, wie lebendig Barths Theologie ist. Viele sind von Barth angeregt und ermutigt, andere irritiert, können aber trotzdem nicht von ihm lassen. ... Ein Juwel ist Wolf Krötkes Abhandlung zu Barths Lehre von der Taufe (237–251). Allein ihretwegen lohnt es sich, das Buch in die Hand zu nehmen. Glänzend geschrieben, stellt sie unbequeme Fragen an die Taufpraxis der evangelischen Kirchen heute. Zu Recht stellt Krötke eine vom Kirchenamt der EKD herausgegebene Broschüre mit dem Titel »Taufe und Freiheit« an den Pranger, die die Kindertaufe »in den Kontext eines religiösen Bedürfnisses von Menschen, die Kinder haben«, einbettet (239).“

Theologische Literaturzeitung

 

„Dem Herausgeber ist in seinem Vorwort zuzustimmen: Barths Theologie lohnt sich – gerade auf dem Hintergrund unserer pluralen, ambiguen und postmodernen Gesellschaft. Und ja, vielleicht hat die Theologie Barths ihre beste Zeit noch vor sich (man schaue nur in den angloamerikanischen Raum, wo Barth als deutlich hipper und anschlussfähiger gilt als hierzulande). In diesen für die Theologie herausfordernden Zeiten sind noch nicht alle Schätze gehoben, die sich in Barths weitverzweigten Werk aufspüren lassen, wenn es um die Sache des Menschen, die Sache Gottes geht; was Kirche ausmacht und wie sich in ihrer Zeitgenossenschaft für die Welt einzusetzen hat.“

                                                       netzwerktheologie.wordpress.com