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Die Wahrheit ist exklusiv

Streitfragen des interreligiösen Dialogs

 

284 S., Brunnen-Verlag (Gießen) 2014, 30,00 
ISBN 978-3-7655-9110-5

 

Zum Inhaltsverzeichnis

 

 

In unserer pluralistischen Gesellschaft leben die verschiedenen Religionen in Frieden miteinander: Sie bejahen in der Regel den Dialog. Vertreter eines bestimmten Wahrheitsanspruchs – und Religion wird immer Wahrheit für sich in Anspruch nehmen – müssen aber ihren Standpunkt gründlich reflektieren und zur Diskussion stellen. „Dialog“ ist nicht nur die Suche nach Gemeinsamkeiten, sondern zugleich das Ringen um Standpunkte, ja Streit um die Wahrheit.

Werner Thiede präsentiert in dieser aktuell so relevanten Aufsatzsammlung theologische Klärungsversuche von christlicher Seite. Im ersten Teil werden Hintergrundfragen des interreligösen Dialogs erörtert, etwa ob die exklusive Wahrheit der Christus-Botschaft dialogfähig ist. Im zweiten Teil geht es um konkrete Probleme im Gespräch mit einzelnen Religionen und weltanschaulichen Bewegungen.

 

Rezensionsauszüge:

 

„Thiedes Beiträge beleuchten aktuelle wie bleibende Fragen des interreligiösen Dialogs. Sein Buch entfaltet aus theologisch-wissenschaftlicher Perspektive eine dialogische Apologetik im besten Sinne – vor dem Hintergrund konkreter religiös-weltanschaulichen Fragestellungen, deren Bearbeitung man im zeitgenössischen Lehrangebot theologischer Fakultäten und einschlägiger Publikationen leider vergeblich sucht.“

Deutsches Pfarrerblatt 2/2016

 

„Interreligiöser Dialog kann, so wird deutlich, nicht unter Regeln gelingen, die die Strittigkeit des Wahrheitsanspruchs ausblenden. Dialogfähig sei aber die exklusive Wahrheit, weil die Christusbotschaft, von der sie spricht, selbst zutiefst inklusiv ist. ... Von großer Orientierungskraft auf engem Raum ist weiter der 'Synkretismus'-Teil, der sich mit den maßgebenden ... Religionstheologien und der mit ihnen verbundenen Forderung eines erforderlichen Paradigmenwechsels christlichen Glaubens auseinandersetzt.“

diakrisis 3/2016

 

„Werner Thiede behandelt in 'Die Wahrheit ist exklusiv' viele interreligiöse Streitfragen unserer Zeit übersichtlich, diskursiv und durchaus meinungsfreudig.“

KGM-Nachrichten (Karl-May-Gesellschaft) 2/2016

 

„Wer seinen eigenen Glauben reflektieren und sein Verhältnis zum Absolutheitsanspruch seiner Religion überdenken möchte, findet im ersten Teil hilfreiche Überlegungen. … Man merkt: Der Autor war Referent für Weltanschauungsfragen. Er kennt sich aus. … Ich empfehle das Buch jedem, der sich der Wahrheitsfrage stellt. Denn dann muss man sich nicht nur mit dem Eigenen, sondern auch mit dem Fremden auseinandersetzen. Dazu bietet dieses Buch eine Fülle von Möglichkeiten.“

die zeitung (Verband Evangelischer ReligionspädagogInnen
und KatechetInnen in Bayern) 1/2016

 

„Der Theologe Werner Thiede hat ein Buch vorgelegt, das grundsätzliche mit höchst aktuellen und akuten Fragen des interreligiösen Dialogs verbindet. … Die bei kaum einem anderen wissenschaftlichen Autor so kultivierte Verbindung von systematisch-theologischer, religionswissenschaftlicher und weltanschauungskundlicher Kompetenz tritt in den drei abschließenden Kapiteln besonders eindrücklich hervor. … Dem Buch liegt eine Reihe von Aufsätzen zugrunde, was man ihm aber erstaunlicherweise nicht anmerkt. Es ist souverän komponiert, behandelt ohne Redundanzen seine Sujets abwägend, in stupender Literaturkenntnis und sowohl religionswissenschaftlicher wie auch theologischer Tiefe. Der hohe wissenschaftliche Rang des schmalen Bandes korrespondiert mit einem unprätentiösen, leicht verständlichen Stil, so dass das interessierte Gemeindeglied den Ausführungen mit Gewinn folgen wird und zugleich der Theologe daraus vielfältige Anregungen ziehen wird. Auch Politiker und Multiplikatoren können sich hier höchst kompetent informieren! Thiede, einer der produktivsten Theologen seiner Generation, hat seinem Œuvre einen weiteren wichtigen Baustein hinzugefügt.“

Theologische Literaturzeitung 5/2015

 

„Der Titel ‚Die Wahrheit ist exklusiv‘ ist programmatisch. Er markiert einen wichtigen Eckpunkt der theologischen Position von Werner Thiede … Die im zweiten Teil noch enthaltenen Aufsätze zu Mormonen, Scientology und Rudolf Steiner sind alle sehr instruktiv und lesenswert. Wesentliches ist hier auf wenigem Raum zusammengetragen … Nicht alle Leser werden Thiedes Positionen folgen können. Er gibt aber wichtige Impulse sowohl für die Diskussion um Grundsätzliches des interreligiösen Dialogs als auch für drängende gesellschaftliche Fragen. Es lohnt sich deshalb, ihn sorgfältig zu lesen und mit ihm ins Gespräch einzutreten.“

Nachrichten der Evang.-Luth. Kirche in Bayern 5/2015

 

„Dieser Aufsatzband des Erlanger Systematischen Theologen Werner Thiede behandelt Streitfragen des interreligiösen Dialoges und zeigt aus christlicher Sicht auf, dass es hierbei nicht um eine Relativierung des Wahrheitsanspruches geht, sondern um ein ‚spannendes, aber auch spannungsreiches Geschehen‘, das einen gründlich reflektierten, eigenen Standpunkt zur Voraussetzung hat.“

Evangelische Verantwortung 3+4/2015

 

„‚Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben‘, spricht der johanneische Jesus zu Thomas, dem Zweifler; ‚niemand kommt zum Vater denn durch mich‘ (Joh 14,6). Damit ist ein Exklusivanspruch formuliert, wie er exklusiver nicht sein könnte, und mit einem Satz das Thema benannt, welches in den Texten des Sammelbandes von Thiede unter verschiedenen Aspekten erörtert wird. Als Beziehung zu einem fundierenden und zielgebenden Grund von Selbst und Welt, als Verhältnis zu dem, was mich, mit Paul Tillich zu reden, unbedingt angeht, ist Religion ihrem Begriff und Wesen nach auf eine absolute und in ihrer Absolutheit exklusive Wahrheit angelegt, die differente bzw. gegensätzliche Ansprüche auf absolute und exklusive Wahrheit notwendigerweise, will heißen: gemäß interner Logik ausschließt. Das muss im Verhältnis der Religionen zueinander zum Streit führen und zwar, wie es scheint, zwangsläufig. Trifft dies zu, dann kann die entscheidende Frage nur lauten, wie, und auf welche Weise der interreligiöse Streit auszutragen ist. Thiedes Antwort: dialogisch! … Wenn Sorge besteht, dass im Falle des Dissentierens zivile Rechtsnachteile oder gar Gefahr für Leib und Leben bestehen, kann ein religiös-interreligiöser Dialog nicht stattfinden. Er ist faktisch beendet, bevor er überhaupt begonnen hat. Man lese hierzu, was Thiede über Menschenwürde und Religionsfreiheit als europäische Grundwerte und den Beitrag des Christentums zu ihrer Pflege geschrieben hat (vgl. 187ff).“

Theologische Revue 2/2015

 

Man kann dem Verfasser nur gratulieren zu dieser hoch aktuellen und gut lesbaren Veröffentlichung. Die Beiträge sind sorgfältig recherchiert, und man ist erstaunt, wie viele verschiedenartige Literatur der Verfasser eingearbeitet hat … Man wünscht dem Buch viele aufmerksame Leser.“

Materialdienst der EZW 1/2015

 

„Der Theologe und Publizist Werner Thiede hat ein neues Buch vorgelegt, das aktuelle Fragen des interreligiösen Dialogs auf dem Hintergrund der wissenschaftlichen Debatte um die Wahrheitsfrage behandelt. … Thiede zeigt: Nur ohne Tabus gegenüber dem eigenen, theologisch begründeten Wahrheitsverständnis und gegenüber dem kritischen Hinterfragen Andersdenkender lässt sich ein glaubwürdiger Dialog führen. … Der provokative Titel „Die Wahrheit ist exklusiv“ lädt dazu ein, sich neu und intensiv mit der spannenden Frage nach religiöser Wahrheit auseinanderzusetzen.“

ideaSpezial zur Buchmesse

 

„Für Religionen hat aber die Wahrheitsfrage eine besondere Qualität. … Hier geht es z.B. um den Islamismus, um Buddha im vergleichenden Gegenüber zu Jesus, um Scientology und um Rudolf Steiner.“

theology.de